In unseren Patientengesprächen achten wir darauf, Fachchinesisch so gut wie möglich zu vermeiden. Sollten Sie doch einmal auf Begriffe stoßen, die Sie nicht kennen, finden Sie hier eine kompetente Erklärung dazu.

Antimikrobielle Photodynamische Lasertherapie

Wie funktioniert diese Therapie?

Zunächst werden Zahnfleisch- und Knochentaschen professionell gereinigt, um die weichen und harten Beläge zu entfernen und die Bakterienzahl zu reduzieren. Im nächsten Schritt wird eine blaue Farblösung in die Zahnfleisch- und Knochentaschen appliziert. Diese Lösung ist ein sogenannter Photosensitizer, das heißt ein Farbstoff, der auf Laserlicht einer bestimmten Wellenlänge reagiert. Die Farbstoffmoleküle heften sich an die Bakterienmembran, sodass die Bakterien angefärbt werden. Schließlich erfolgt die Belichtung mit einem sanften Therapielaser. Durch das Laserlicht kommt es zur Bildung von aktivem Sauerstoff, der die Bakterienmembran schädigt und so die Bakterien zerstört. Diese einfache und schnelle Therapie verhindert in vielen Fällen den Einsatz von Antibiotika oder chirurgische Maßnahmen bei Parodontalbehandlungen.

Approximalkaries

Auch Zwischenraumkaries oder Interdentalkaries genannt. Zusammen mit der Fissurenkaries ist die Approximalkaries die gängiste Form von Karies, was dem Umstand geschuldet ist, dass das betroffene Gebiet sowohl der natürlichen Reinigung unter Kaufunktion wie auch der Mundhygiene schwer zugänglich ist. Gleichzeitig ist diese Kariesform schwer in den Griff zu bekommen, da es klinisch kaum einsehbar ist. Eine röntgenologische Diagnose ist daher unabdingbar.

 

Aphte

Eine Aphte ist eine schmerzhafte, von einem entzündlichen Randsaum umgebene Schädigung der Schleimhaut. In den meisten Fällen ein weißlicher Fleck mit rötlicher Umrandung. Über die Ursachen von Aphten gibt es verschiedene Mutmaßungen. Bakterien sowie Viren werden beispielsweise als Verursacher vermutet. Aphten bleiben ca. 2 Wochen, je nach dem ob man sie behandelt oder nicht. Meist verschwinden Aphten dann von selbst.

Antagonist

Der Antagonist eines Oberkieferzahnes liegt im Unterkiefer und umgekehrt. Als Antagonist wird der Zahn bezeichnet, mit dem der jeweilige Zahn den großflächigsten Kontakt hat.

Anamnese

Die Anamnese fasst die Leidensgeschichte eines Patienten aus seiner persönlichen Erfahrung zusammen. Sie wird meist in Form eines Fragebogens, in der Regel vor oder spätestens bei der Untersuchung erhoben.

Amalgam

In der Zahnmedizin wird eine Legierung des Quecksilbers mit anderen Metallen, wie Silber, Kupfer, Indium, Zinn und Zink in großem Umfang als Zahnfüllungsmaterial eingesetzt. Ein Zusammenhang mit ernsteren Gesundheitsbeschwerden konnte nicht belegt werden. Die Amalgamtechnik, ist eine veraltete Technik und wird heute nur noch selten angewand, da die Materialien sowie die anzuwendenden Techniken heutzutage viel ausgereifter und besser kompatibel sind.

 

Air Flow

Oft finden sich auf Zähnen hässliche Verfärbungen durch Tee, Kaffee, Säfte, Wein oder Nikotin. Diese meist dunklen Auflagerungen werden im Rahmen der Professionellen Zahnreinigung mittels eines Pulverstrahlgerätes – dem Air Flow – entfernt.

Abszess

Ein Abszess ist eine umkapselte Eiteransammlung, die durch entzündliche Gewebseinschmelzung entsteht.

Abrasionen

Die medizinische Bedeutung, wäre die Entfernung von Körpergewebe im Sinne von Abschürfen, Abschleifen oder Abschaben. Abrasionen treten in der Zahnmedizin verletzungs- oder verschleißbedingt auf, typisch z.B. beim nächtlichen Knirschen.

 

Amelogenesis Imperfecta

Der Zahnschmelz besteht hauptsächlich aus Mineralien, deren Aufbau und Struktur im Zahn von Proteinbestandteilen reguliert wird. Die Amelogenesis Imperfecta beruht auf einer Fehlfunktion der Proteine im Zahnschmelz. Die betroffenen Zähne haben ein erhöhtes Risiko der Kariesbildung. Die Amelogenesis Imperfecta macht sich durch gelbliche bis bräunliche Flecken bemerkbar.

Zahnarzt
Dr. Horst Bittner, Zahnarzt
Westfalenstr. 27
71640 Ludwigsburg

 

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